Feuerschutz-Sektionaltore
Feuerschutz-Sektionaltore ermöglichen es, Öffnungen in Wänden brandschutztechnisch zu verschließen, bei denen kein Platz für die Parkposition z. B. von Bandschutzschiebetoren vorhanden ist.
Durch seine Lamellenkonstruktion benötigt ein Feuerschutz-Sektionaltor wenig Platz oberhalb des Sturzes. Beim Schließen werden die einzelnen Lamellen oben abgestapelt oder unter der Decke entlang gezogen. Für diese Bauweise stellen auch sehr große Öffnungen technisch kein Problem dar.
Das Feuerschutz-Sektionaltor besteht im wesentlichen aus den Komponenten
- Lamellen
- Konsolen
- seitlichen Führungen
- elektrische Antriebseinheit, welche den Öffnungs-/Schließprozess steuert
Feuerschutz-Sektionaltore können auch als Förderanlagenabschluss eingesetzt werden.
Gesetzliche Vorschriften und Normen
Deutschland
Grundlage für die Sicherheit an Feuerschutz-Sektionaltoren sind in der Musterbauordnung (MBO), Landesbauordnung (LBO), der EN 1366-7 und DIN 4102 zu finden.
Österreich
Die Prüfpflicht von kraftbetätigten Toren wird durch die Arbeitsmittelverordnung (AM-VO) beziehungsweise durch das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG ) geregelt. Weiterhin gilt die TRVB B148 (Technische Richtlinien Vorbeugender Brandschutz) beziehungsweise die ÖNORM B 3800 / 3850.
Allgemeine Informationen zu Beratung, Wartung und Reparatur finden Sie unter Leistungen.
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Feuerschutz-Sektionaltore als Raumabschluss
Feuerschutz-Sektionaltore als Förderanlagenabschluss
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