Flexible Systeme
Brandschutz, den man nicht sieht
Flexible Systeme werden überall dort eingesetzt, wo wenig Platz zu Verfügung steht oder architektonische Anforderungen bestehen.
Unterschieden wird dabei zwischen Rauchschutz- und Feuerschutzabschlüssen. Während Rauchschutzabschlüsse für einen optimalen, sicheren Rauchabfluss entsprechend der Klassifikation des Brandschutzkonzeptes sorgen, sind Feuerschutzabschlüsse dazu bestimmt, den Durchtritt von Feuer durch betriebsnotwendige Öffnungen in feuerwiderstandsfähigen Wänden oder Decken sowie Brandwänden und Komplextrennwänden zu verhindern.
Flexible Systeme können sowohl im Innenbereich als auch im Fassadenbereich verwendet werden und gibt es - je nach Anforderung - in den unterschiedlichsten Varianten.
Vorteile gegenüber konventionellen Feuerschutztoren sind insbesondere:
- geringer Platzbedarf für den Einbau
- geringe Anforderung an die Wandqualität durch minimale Ausdehnungskräfte im Brandfall
- verschiedene Einbaulagen: Wand-, Decken- oder Fassadenabschluss
- geringes Gewicht
Gesetzliche Vorschriften und Normen
Deutschland
Rauch- und Brandschutzeinrichtungen unterliegen im Wesentlichen den Vorschriften und Regelungen nach DIN 18232 Teil 2 und der EN 12101 Teil 1-4. Daneben gelten die jeweiligen Herstellerangaben bzw. Angaben aus den bauaufsichtlichen Zulassungsbescheiden des DiBt sowie aus der Musterbauordnung (MBO) und Landesbauordnung (LBO).
Österreich
Die Prüfpflicht von Flexible Systemen wird durch die TRVB B148 (Technische Richtlinien Vorbeugender Brandschutz) beziehungsweise durch die ÖNORM B 3800 / 3850 geregelt.
Allgemeine Informationen zu Beratung, Wartung und Reparatur finden Sie unter Leistungen.
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Rauchschutzabschluss
Feuerschutzabschluss
Raumbildende Systeme
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